Gemeinschaft Filmschauspiel e.V.

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Grundlegendes Seminar

30.04.11 (Allgemeines)

Drehbuch/ Darstellende Künste


Seminar I: Das Ich des Anderen – Jeder hat eine Geschichte


Bevor du dir über einen anderen Menschen ein Urteil bildest, solltest du zunächst eine Zeitlang in seinen Mokassins umherwandeln.

Indianisches Sprichwort

 

Willkommen in der Welt des Anderen!

 

Um einen Menschen

  • kennen zu lernen
  • verstehen zu dürfen wie er ist
  • wieso er denkt, wie er denkt
  • warum er das tut, was er tut
  • oder es eben nicht tut

musst du eine Zeitlang in seiner – gedanklichen und äußeren – Welt leben und dich in seine Geschichte einfühlen lernen (Empathie üben).

Gerade auch ein Drehbuchautor oder Schauspieler muss sich in verschiedene Welten hinein versetzen können, damit er etwas Herausragendes leisten kann.

Vieles erlernen und erfahren wir im Laufe unseres Lebens. Ob uns das bewusst ist oder nicht. Auch entwickeln wir Strategien verschiedener Art.

Dies ist bereits eine Geschichte.

Wer sich jedoch gewisse Vorgänge bewusst macht, denkt weiter und wird oft neugierig. Das Seminar soll auch dazu dienen, diese Neugierde zu wecken, die Beobachtung zu schulen und hierbei kreativ zu werden.

In Theorie und Praxis werden wir versuchen, die Welt des Anderen zu erkunden und für unser Projekt zu nutzen. Unter dem Motto, dass der Mensch nie auslernt, soll ein kreativer Gedankenaustausch entstehen, von dem alle profitieren und sich so weiter entwickeln können.

Wichtig und unerlässlich ist hierbei, dass die eigene Persönlichkeit keinen Schaden nehmen darf. Jeder geht nur so weit, wie er es für sich und seine Umwelt verantworten kann.

Je intensiver man sich mit der Persönlichkeit eines anderen Menschen beschäftigt, sich in seine Welt hineinversetzt, umso wichtiger ist es, auch wieder in die eigene Welt zurück zu finden – aber das Erlebte dann für sich zu nutzen zu wissen.

Wer über einen anderen Menschen ein Drehbuch schreiben oder eine solche Person darstellen möchte, sollte eine Zeitlang in den Schuhen des Anderen umhergehen.

 

Dazu möchten wir einladen.

 

Am Ende des Projekts soll ein Kurzfilm stehen; wobei es aber ganz bewusst nicht darum gehen soll, ein perfektes Ergebnis vorzulegen. Wichtig ist, das eigene Werk kritisch zu betrachten und zu analysieren und daraus zu lernen.

 

Kurzbeschreibung:

 

Ziel:

  • ein Kurzfilm

 

Themenschwerpunkte:

  • Eigen- und Fremdwahrnehmung (Gestik, Mimik, Verhalten)
  • Situationen einschätzen lernen (Aktion, Reaktion)
  • Praktische Umsetzung des Erlernten
  • Die Inhalte des Programms richten sich nach Alter, Motivation und Begabung der Teilnehmer

 

Dauer:

  • 12 Wochen
  • je zwei Mal pro Woche

 

Kosten:

  • keine

 

Teilnehmer:

  • zwei bis maximal fünf Personen
  • Ab 18 Jahren
  • Ab 14 Jahren mit Genehmigung der Erziehungsberechtigten

 

Material:

  • Vorhandenes Material wird zur Verfügung gestellt

 

Interessiert sich jemand von den Teilnehmern im Anschluss für weitere Projekte der GeFA, kann er sich in den Casting-Ordner aufnehmen lassen, ein eigenes Drehbuch entwickeln oder selbst einen Kurzfilm verwirklichen.

Die GeFa unterstützt bei diesen Vorhaben und kann für Teilnahmen an Filmfestivals sorgen.

 

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